Was bedeutet eigentlich „unabhängiger Träger“?
Viele Menschen suchen nach dem Begriff „freier Träger“ und fragen sich, was genau dahintersteckt. Wir erklären, wie freie Träger arbeiten – und zeigen, wie wir uns als unabhängiger Träger davon unterscheiden.
Wir verbinden Verantwortung für junge Menschen mit Freiheit in der pädagogischen Gestaltung.
In einem Satz erklärt
Ein unabhängiger Träger ist keine Behörde, sondern eine eigenständige, gemeinnützige Organisation, die Angebote der Jugendhilfe umsetzt – mit eigener Haltung und eigener pädagogischer Handschrift.
In der Jugendhilfe wird häufig zwischen freien Trägern und öffentlichen Trägern unterschieden. Während freie Träger nach §75 SGB VIII offiziell anerkannt sind, arbeiten unabhängige Träger – wie wir – ebenfalls eigenständig, gemeinnützig und nah an den Menschen, jedoch ohne formale Anerkennung als freier Träger. Deshalb erklären wir hier die Bedeutung freier Träger und zeigen, wie wir als unabhängiger Träger Verantwortung übernehmen.
Was macht einen unabhängigen Träger aus?
Statt Verwaltung im Vordergrund zu haben, stehen bei uns Menschen, Beziehungen und Entwicklung im Fokus.
Gemeinnützig
Wir arbeiten nicht gewinnorientiert. Was wir tun, soll jungen Menschen, Familien und der Gesellschaft zugutekommen – nicht Aktionär:innen.
Eigenständig
Wir sind selbstverwaltet und unabhängig von Behördenstrukturen. Das gibt uns den Spielraum, schnell und flexibel zu reagieren.
Menschennah
Statt im Formular zu denken, denken wir im Kontakt: in Gesprächen, Beziehungen und gemeinsamen Lösungen.
Flexibel
Wir passen Angebote an Lebenswelten an – nicht umgekehrt. Wir probieren aus, entwickeln weiter und bleiben lernbereit.
Warum gibt es unabhängige Träger?
Kinder, Jugendliche und Familien sind verschieden – genauso verschieden brauchen sie Unterstützung und Räume, in denen sie wachsen können.
Unabhängige Träger bringen Vielfalt, Haltung und Fachlichkeit in die Jugendhilfe. Sie sorgen dafür, dass Hilfen nicht eindimensional sind, sondern zu den Menschen vor Ort passen.
Viele Familien suchen nach Informationen darüber, welche Aufgaben freie Träger übernehmen und wie sie arbeiten. Auch wenn wir kein freier Träger im rechtlichen Sinne sind, orientieren wir uns an denselben pädagogischen Werten: Flexibilität, Nähe und fachlich fundierte Unterstützung.
Unser Auftrag als unabhängiger Träger
Wir arbeiten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben der Jugendhilfe – mit klaren fachlichen Standards und einem eigenen Profil.
Unsere Verantwortung
- gegenüber jungen Menschen und ihren Lebenswegen
- gegenüber Familien und Bezugspersonen
- gegenüber Gesellschaft und Gesetzgebung
Wie wir arbeiten
- im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben
- mit einem klaren pädagogischen Konzept
- mit einer gelebten Haltung: wertschätzend, partizipativ, ressourcenorientiert
Was bedeutet das für dich / euch?
Wir hören zu
Wir nehmen uns Zeit für Geschichten, Fragen und Zweifel – und suchen gemeinsam nach passenden Wegen.
Wir finden Lösungen
Formulare sind wichtig – aber nicht alles. Wir denken mit, vernetzen und schauen, welche Hilfen wirklich weiterbringen.
Wir schaffen Räume
Räume für Begegnung, Lernen, Ausprobieren, Scheitern und Neuversuche. Orte, an denen Entwicklung möglich ist.
Wir bleiben ansprechbar
Fragen, Unsicherheiten oder neue Situationen – wir bleiben dran und sind erreichbar, auch wenn der Weg mal kurvig wird.
So verstehen wir unsere Rolle als unabhängiger Träger
Unabhängig sein heißt für uns:
- mitgestalten statt nur verwalten
- fragen statt vorschnell urteilen
- Platz machen für neue Perspektiven
Wer sich mit Jugendhilfe beschäftigt, begegnet schnell dem Begriff freier Träger. Wir verstehen diese Rolle und die damit verbundenen Aufgaben gut – und arbeiten als unabhängiger Träger mit ähnlicher Haltung: mitgestalten, Lösungen finden und nah bei den Menschen bleiben.
Unser Ziel: Wirkung statt nur Verwaltung.
Noch Fragen zu „unabhängigem Träger“?
Wenn du genauer wissen möchtest, wie wir als unabhängiger Träger arbeiten und welche Aufgaben freie Träger und unabhängige Träger in der Jugendhilfe übernehmen, sprich uns gern direkt an. Wir erklären es lieber im Gespräch als im Kleingedruckten.

